Osteopathie

Unser Körper besteht aus verschiedenen Strukturen wie Muskeln, Sehnen, Knochen und Organe, welche direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Diesen Zusammenhang stellen Bindegewebshüllen, sog. Faszien her. Die sich daraus ergebenden Vernetzungen erklären, warum Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden an anderen Körperregionen führen können. Daher behandelt die Osteopathie immer den Patienten in seiner Gesamtheit.

 

Jedes Gewebe im Körper hat eine Funktion, welche sich in Bewegung äußert. Jede Bewegung verändert ihrerseits die Sruktur des Gewebes. Werden z.B. Muskeln und Knochen nicht gebraucht, so werden sie verkümmern. Umgekehrt werden z.B bei Training Muskel- und Knochenmasse zunehmen. Diese Regel gilt bis zu einem bestimmten Ausmaß für alle Strukturen des Körpers: mehr Funktion führt zu einem Mehr an Struktur. Dieses Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit von Funktion und Struktur, also Bewegung und Gewebe, wird in der osteopathischen Behandlung als grundlegend angesehen.

 

Das Ziel der osteopathischen Therapie ist es, dem Gewebe zu helfen seine ursprüngliche Bewegung wieder zu erlangen. Damit unterstützt der Osteopath die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Der Arzt behandelt, die Natur heilt!

 

In Abhängigkeit von der zu betrachtenden Struktur werden drei verschiedene Behandlungsgebiete unterschieden:

  • Parietale Osteopathie: Bewegungsapparat
    Anwendungsgebiete sind z.B. Störungen und Schmerzen der Wirbelsäule, Nackenverspannungen, Schulter-Arm-Syndrom, Haltungsschäden
  • Cranio-sakrale Osteopathie: Schädelknochen
    Anwendung bei z.B. Schwindel, Schleudertrauma, Migräne
  • Viszerale Osteopathie: Innere Organe
    Anwendungsgebiete sind z.B. Verdauungsbeschwerden, Blasenschwäche, chronische Bronchitis
  • Weitere Informationen unter:  www.dgom.info/